AGB:

1. Gestaltung der Bedingungen:
Lieferungen, Leistungen und Angebote des Blumenfachgeschäfts
erfolgen ausschließlich aufgrund der einheitlich
geltenden „Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Blumenfachgeschäfte“.
Von diesen AGBs abweichende oder diese ergänzende
Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Sollten einzelne
Bestimmungen dieser ‚Einheitlichen Geschäftsbedingungen‘
unwirksam sein, so berührt dies die Verbindlichkeit
der übrigen Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung
geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame
Bestimmung ist durch eine wirksame, die ihr dem Sinn
und Zweck am nächsten kommt, zu ersetzen.


2. Vertragsabschluß:
Schriftliche Angebote des Blumenfachgeschäfts können
nur unverzüglich angenommen werden, es sei denn, dass
eine längere Bindung vereinbart ist. Nebenabreden können
nur schriftlich vereinbart werden.


3. Preise:
Die Preise des Blumenfachgeschäfts verstehen sich einschließlich
der gültigen Umsatzsteuer.
Zusatzleistungen, die über den eigentlichen Pflanzen- und
Blumenverkauf hinausgehen, sind gesondert zu vergüten,
also etwa Anlieferungen, Versand, Extrabeiwerk, Sonderverpackungen,
Karten, Änderungen von Gebinden, Materialien,
Arrangieren an drittem Ort, usw.


4. Fälligkeit:
Die Lieferungen des Blumenfachgeschäfts sind sofort in
bar zu vergüten, sofern nicht ausnahmsweise ein Zahlungsziel
vereinbart wird. Schecks oder Wechsel werden
nur zahlungshalber angenommen.


5. Lieferzeit und Gefahrtragung:
Vorausbestellte Ware ist am vereinbarten Tag anzuliefern
und anzunehmen. Bei Bestellungen für Sonn- und Feiertage
ist das Blumenfachgeschäft berechtigt, die Ware am
Vortag anzuliefern. Wird der Kunde am Vortag nicht angetroffen,
wird das Blumenfachgeschäft die vorausbestellte
Ware am vereinbarten Tag anliefern. Jede Versendung
oder Anlieferung erfolgt auf Rechnung und Gefahr des
Kunden. Das Blumenfachgeschäft haftet nicht bei unleserlicher,
unvollständiger oder falscher Lieferanschrift. Für
vom Kunden beigegebene Begleitwaren haftet das Blumenfachgeschäft
nur bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher
Beschädigung oder Zerstörung.


6. Gewährleistung und Haftung:
(1) Hat der Kunde Waren vorausbestellt, so können die gelieferten
Blumen bzw. Pflanzen in Struktur und Farbe gegenüber
den besichtigten Pflanzen abweichen, soweit dies
handelsüblich ist, es sei denn, dass eine spezielle Vereinbarung
über Sorte und/oder Pflanze getroffen wurde.
(2) Ist die gelieferte Ware mangelhaft oder fehlen ihr zugesicherte
Eigenschaften, ist das Blumenfachgeschäft zunächst
berechtigt, nach seiner Wahl dem Kunden Ersatz zu liefern
oder nachzubessern. Schlägt die Nachbesserung oder die
Ersatzlieferung fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl
Preisminderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten
(3) Offensichtliche Mängel müssen dem Blumenfachgeschäft
unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 48 Stunden
nach der Lieferung, möglichst schriftlich mitgeteilt werden.
Die mangelhaften Waren sind in dem Zustand, in dem sie
sich zum Zeitpunkt des Mangels befinden, zur Besichtigung
durch das Blumenfachgeschäft bereitzuhalten. Ein
Verstoß gegen die vorstehenden Verpflichtungen schließt
jede Gewährleistung des Blumenfachgeschäfts aus. Die
Beweislastumkehr gem. § 924 ABGB ist ausgeschlossen.
Gegenüber Kunden, die Verbraucher im Sinne des KSchG
sind, gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften.
(4) Das Blumenfachgeschäft leistet keinen Ersatz bei Nichteinhaltung
von Pflegehinweisen.
(5) Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung,
wegen Nichterfüllung, aus positiver Forderungsverletzung,
aus Verschulden bei Vertragsabschluß und aus unerlaubter
Handlung sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht
vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde. Das
Vorliegen grober Fahrlässigkeit ist, sofern es sich nicht um
einen Verbraucher handelt, vom Geschädigten zu beweisen.
(6) Von den Blumenfachgeschäften gelieferte Keramiken können
aufgrund ihrer natürlichen Porosität eine gewisse Wasseraufnahme
besitzen; sie sind nicht als wasserdicht, sondern
als mehr oder weniger wasserundurchlässig zu bezeichnen.
Das Blumenfachgeschäft kann deshalb keinen
Ersatz für Schäden leisten, die dadurch entstehen, dass der
Kunde es unterlässt, zusätzliche Überlaufgefäße, Wasserauffangschalen
oder ähnliche wasserdichte Behälter aufzustellen.


7. Eigentumsvorbehalt:
Sämtliche Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung
Eigentum des Inhabers des Blumenfachgeschäfts.


8. Erfüllungsort:
Erfüllungsort ist der Sitz des Blumenfachgeschäfts.
 
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